Wedding

VEGAN WEDDING SPECIAL | Mein HochzeitsFitnessPlan

Es ist angebrochen, unser Hochzeitsjahr! In 6 Monaten ist es schon so weit und wir werden heiraten. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen wie am Schnürchen, die großen Brocken sind geplant und grob organisiert, so bleibt uns noch ein halbes Jahr für Schnickschnack und die Feinheiten. Im April geht es dann für mich schon mal ans Eingemachte, denn die Anproben und Anpassungen meines Brautkleids beginnen. Na wenn das keine zusätzliche Motivation für mich ist wieder etwas mehr Sport in meinen Alltag zu integrieren und die Naschlade öfters zuzulassen. Ich möchte betonen, dass es mir persönlich und so auch in diesem Blogpost immer um Fitness geht, denn ich halte rein gar nichts davon sich in ein Brautkleid oder sonst durchs Leben zu hungern. Bei mir funktioniert dieses Fitnessding glücklicherweise ohnehin nur aus einer Kombination von Sport, hochwertigem Essen, viel Trinken und ein paar einfachen Rahmenbedingungen. Das Schöne daran ist, dass dadurch nicht nur der Körper fitter und gesünder aussieht, sondern auch die Haut richtig saftig und glowy wird.

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So mache ich mich also fit für mein Brautkleid:

SPORT

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Ohne Sport läuft bei mir gar nichts. Zudem schränke ich mich essenstechnisch auch ungern ein. Da lege ich lieber eine extra Schwitzsession ein bevor man mir meine heiligen Pommes verbietet. Die Haut sieht außerdem so schön aus, wenn man mal wieder so richtig geschwitzt hat (und sich die dunkelrote Gesichtsfarbe wieder dem Normalteint angepasst hat)! Ich trainiere am liebsten im Freien oder zu Hause, denn ich bin absolut kein Fitnesscentergeher.

Bei diesen vier Ladies fühle ich mich dafür am besten aufgehoben:

Kayla Itsines

Kayla Itsines ist wohl der am derzeit meisten angesagteste Fitness-Guru im Netz. Die tonnenweise unglaublichen Vorher-Nachher-Fotos auf Instagram haben mich neugierig gemacht ihren 12-wöchigen Bikini Body Guide auszuprobieren. Obwohl ich glücklicherweise sehr leicht Muskeln aufbaue, bin ich trotzdem immer schnell gelangweilt und entmutigt, wenn man nicht rasch körperliche Veränderungen sieht. Bei Kaylas Programm habe ich bereits nach einer Woche erste Resultate gesehen. Schneller geht’s echt nicht. Es ist hart, aber super effektiv.

Blogilates

Mit der witzigen Cassey Ho von Blogilates trainiere ich schon länger immer wieder, denn sie stellt super Workouts auf Youtube zur Verfügung. Wie auch bei Kayla Itsines benötigt man kaum Equipment, sondern trainiert viel mit dem eigenen Körpergewicht. Auf ihrer Website gibt es verschiedene Monatspläne zum Download und man findet sogar einen veganen Ernährungsplan mit vielen superleckeren Rezepten (die Tempeh Nuggets und der Linsen-Edamame Salat sind der Hammer!) – alles gratis!

Tone It Up!

Obwohl mir Karena & Katrina von Tone It Up! mittlerweile ein bisschen zu sehr Victoria’s Secret geworden sind und mir ihre anfängliche simplere ‚California Girl‘ Mentalität in ihren Videos irgendwie fehlt, finde ich ihre vielen, vielen gratis Workouts dennoch toll! Sie teilen in ihren Videos auch gute Ernährungstipps und leckere Rezepte, der Großteil davon ist sogar vegan.

ERNÄHRUNG

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Obwohl ich mich grundsätzlich seit meinem Umstieg in die vegane Küche überwiegend gesund ernähre, gibt es doch immer wieder Zeiten, da wird das Grünzeug weniger und die Schokolade oder die Pommes wieder mehr. Obwohl diese Genüsse für mich zu meinem Leben dazu gehören, möchte ich mich überwiegend schon von jenen Lebensmitteln ernähren, die auch wirklich „Nähr“wert haben. Je sommerlicher die Temperaturen werden, desto mehr versuche ich den Anteil an rohen Mahlzeiten zu erhöhen, denn es tut mir unheimlich gut. Frischgepresste Säfte, kleschkalte Smoothies oder Overnight Oats mit frischem Obst sind dann mein Frühstück, mittags gibt es einen riesigen bunten Salat und abends dann etwas Warmes. Mein Körpergefühl ist unbeschreiblich toll und meine Haut sieht richtig prall und frisch aus. Unbehandelte, rohe Lebensmittel bieten nun mal den höchsten Grad an Verwertbarkeit für den Körper.

Meine Muse wenn es um die rohe Küche geht ist neben – Hallo Michi Russmann – die wunderbare Loni Jane Anthony. Wer sie nicht kennt, bitte unbedingt ein bisschen auf Instagram verfolgen. Mir knurrt jedes Mal der Magen und läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich ihre gefüllten Teller, Bowls und Mason Jars ansehe. Sie hat letztes Jahr endlich ihr lang ersehntes E-Book herausgebracht mit jeder Menge Rawfood Rezepten, simplen Beauty- und Ernährungstipps. Unbedingt kaufen, wenn euch die rohvegane Lebensweise interessiert oder ihr einen gesunden Weg in euer Brautkleid sucht.

Ein weiteres tolles E-Cookbook mit leckeren, gesunden und leicht zuzubereitenden Rezepten ist DariaDariaCooks von meiner lieben Bloggerkollegin Madeleine. Es ist simpel und sehr ansprechend gestaltet und man braucht auch nicht viel Schnickschnack um die leckeren Speisen zuzubereiten. Wer gerne mixt, dem sei auch das neue Buch ‚Mix it‘ von meiner anderen veganen Bloggerkollegin Lena ans Herz gelegt. Sie ist die ultimative Blenderqueen und ihr Buch ist wirklich grandios. Von Smoothies über Aufstriche, Pestos, Suppen, Dressings bis hin zum Eis kann man nach ihren Anleitungen alles ratzfatz mit dem Mixer machen.

TRINKEN

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Ich weiß – gähn. Liest man überall, hört man überall. Aber, habt ihr es tatsächlich schon einmal konsequent durchgehalten täglich 2,5 bis 3 Liter Wasser zu trinken? Da kenne ich wirklich kaum jemanden. Aber wenn ich es eine Zeit lang tatsächlich schaffe auf 3 Liter zu kommen, habe ich weder Hautirritationen, noch Kloprobleme (ha ha, sorry ist aber so!) und das überflüssige Pfündchen purzelt nebenbei. Der Körper läuft einfach sprichwörtlich wie geschmiert und man sieht doch auch viel frischer aus. Und wer will ihn nicht diesen wunderhübschen Glow am Tag der Tage?

Was mir persönlich hilft mehr zu trinken:

1. Strohalm – keine Ahnung wieso aber da nuckel ich dann viel lieber und schneller am Getränk. Ich habe zwei tolle wiederverwendbare Glasstrohhalme, bitte versucht um Plastikstrohhalme einen Bogen zu machen.

2. Infused Water – Wasser mit Früchten oder Gemüse verfeinert schmeckt gleich viel leckerer.

3. Eiswürfel – In jeder Lebenslage wird bei mir fast jedes Getränk auf Eis gelegt. Ich liebe kalte Getränke und da trinke ich auch gleich viel mehr.

4. Wasserflasche mitnehmen – Es gibt schon so schöne Glasflaschen für unterwegs und was man mit hat trinkt man auch.

5. App ‚Trink genug‘ – wie es der einfallsreiche Name verrät wird man bei dieser Gratis-App daran erinnert genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ich wurde zwar schon oft für das ertönende Wassergeräusch ausgelacht, es funktioniert jedenfalls wunderbar!

Und ein paar Grundregeln…

Ich bin wie gesagt kein großer Fan davon sich essenstechnisch einzuschränken oder Diät zuhalten, denn mir geht es um grundsätzliche Ausgewogenheit und um einen gesunden Lebensstil. Dazu gehört für mich der grüne Smoothie genauso wie das Gläschen Sekt (an manchen Abenden möglicherweise die ganze Flasche) oder die Mitternachtspommes. Grundsätzlich versuche ich mich aber an ein paar Lebensregeln zu halten, weil ich mich hier nicht einschränke, sondern sie mir gut tun und mich in meinem Vorhaben mich fit, gesund und wohl zu fühlen unterstützen:

1. Aufstehen – trinken!
Direkt nach dem Aufstehen trinke ich 1 großes Glas (Zitronen-)Wasser. Hilft den Stoffwechsel anzuregen und den Körper nach vielen Stunden Schlaf wieder zu hydrieren.

2. Tellereinteilung
Am angenehmsten satt und mit allem wichtigen versorgt bin ich dann, wenn mein Teller zur Hälfte aus Gemüse besteht, zu 1/4 aus Eiweiß (Tofu, Seitan, Quinoa, Linsen/Bohnen, Haferflocken,…) und zu 1/4 aus Kohlenhydraten.

3.Essensstop
Ich versuche ca. 3 Std. vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu essen. So kann sich der Körper voll und ganz auf das Schlafen und Regenerieren konzentrieren und wird nicht durch die Verdauungstätigkeit gestört.

4. 80/20
Ich versuche mich 80 % der Zeit richtig (gesund, nährstoffreich, etc.) zu ernähren, dann bleiben 20 % für Spaß und Ungesundes ohne wirkliche Konsequenz oder Rückschritte in Kauf nehmen zu müssen.

5. 2-3 Mal pro Woche Sport
Ich versuche 2-3 mal pro Woche Sport zu machen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich mich auch ausreichend bewege, wenn ich nicht auf die 2-3 mal komme, gehe ich viel zu Fuß. In der Früh in die Arbeit oder am Abend nach Hause spazieren lüftet den Kopf aus und es geht mir immer gleich viel besser.

Super Fit-Tipps findet ihr auch auf Lauren Conrad’s Blog, wie zum Beispiel hier und hier.

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Jetzt habe ich euch ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert wie ich es so mit Sport und Ernährung halte. Natürlich möchte ich an meinem Hochzeitstag supertoll aussehen und dafür werde in den nächsten Monaten etwas strenger und genauer auf meine regelmäßigen Workouts und meine Ernährung achten. Wenn aber die Speckröllchen oder das Fledermausärmchen doch im Sommer noch da sind, wird die Welt auch nicht untergehen. Wer innerlich glücklich und zufrieden ist, der strahlt auch so und spätestens dann, wenn er den oder die Liebste vor dem Altar warten sieht…

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Alle weiteren Einträge zum Vegan Wedding Special findest du hier.

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I don’t want to be skinny on my wedding day (or ever in my life) I wanna be fit and strong. Here’s how I do it!

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