Best of, Naturkosmetik

TOP 5 | Öko-Beauty Klassiker

Die Naturkosmetik erlebt bereits seit einiger Zeit einen massiven Imagewechsel. Mit ödem Produkt- und Verpackungsdesign, Farbpaletten in höchstens fünf Erdtönen und Patchouliduft hat der Großteil der grünen Kosmetik längst nichts mehr am Hut. Neue Marken, frische Ideen und innovative Produkte brachten die Organic Beauty Branche zurück auf Erfolgskurs, Tendenz weiterhin steigend. Allerdings gibt es aus der Ökokosmetik der alten Tage ein paar richtig grandiose Klassiker, bei denen es sich echt lohnt Skepsis, Vorurteile und Gelangweiltheit abzulegen.

Die folgenden 5 Öko-Beauty-Klassiker die ich euch vorstelle, überzeugen auf den ersten Blick vielleicht weniger mit hippem Produktimage und Coolnessfaktor, dafür umso mehr mit ihrer Wirkung. Was sie alle gemeinsam haben ist meine große anfängliche Skepsis vor dem ersten Ausprobieren. Umso faszinierender, wenn es ein Produkt oder eine Anwendung dann schafft mich trotz meiner Voreingenommenheit zu überzeugen bzw. sogar restlos zu begeistern.

1. TROCKENBÜRSTEN

trockenbürsten

Immer wieder las ich über die positiven Eigenschaften von Trockenbürstenmassagen für die Haut. Zum Ausprobieren hat mich allerdings erst der wunderschöne Glow von Raw Food Queen LoniJane verleitet. Mein Gewebe ist leider wirklich nicht das allerbeste und vor allem im Winter leide ich unter extrem trockener Haut, vor allem auf den Beinen. Seitdem ich regelmäßige Trockenbürstenmassagen mache, hat sich mein Hautbild unglaublich verbessert. Die Durchblutung und das Lymphsystem wird angeregt und abgestorbene Hautschüppchen restlos entfernt. Die Haut strahlt schön rosig, ist butterweich und auch Pflegeprodukte ziehen viel besser ein.

Massagebürste aus Olivenholz mit pflanzlichen Sisalfasern von GRÜNE ERDE // EUR 19,80

2. ÖLZIEHEN

amanprana

Über die bereits 2000 Jahre alte ayurvedische Detox-Technik „Ölziehen“ habe ich mich erst vor ein paar Wochen das erste Mal drüber getraut. Man spült, kaut und gurgelt dabei mit 1 TL pflanzlichem Öl während 1-3 Minuten (im ayurvedischen Idealfall 30 Minuten), idealerweise direkt nach dem Aufstehen und Zähneputzen auf nüchternen Magen. Dieses Schönheitsritual verbessert die Mundhygiene, pflegt das Zahnfleisch und hellt die Zähne auf. Im Idealfall verwendet man Kokosöl, da es antiseptisch wirkt und durch seine Beschaffenheit die Hautschranke durchdringt und eine starke „Saugwirkung“ hat.

Ich habe Ölziehen zum ersten Mal für ca. 14 Tage mit dem Amanprana Mundöl ausprobiert. Es wirkt auf der Basis von Kokos-, Oliven- und Hanföl sowie mit einer Mischung aus Ölen von Gewürznelken, Zimt, Oregano und Minze. Den Gedanken mit Öl den Mund zu spülen stellte ich mir grausamer vor, als ich es schließlich empfunden habe. Die erste Anwendung war zwar aufgrund des intensiven Gewürznelkenaromas direkt nach dem Aufstehen schon sehr gewöhnungsbedürftig. Allerdings vergehen 1-3 Minuten wie im Flug und der Mundraum fühlt sich tatsächlich frisch und sauber an. Eine leichte Aufhellung der Zähne konnte ich ebenfalls bereits nach 14 Tagen bemerken.

Mundöl Menta von AMANPRANA // 200 ml EUR 29,95*

3. MENSTRUATIONSTASSE

lunette

Ich kann leider nicht aufhören über Menstruationstassen zu schwärmen. Das wohl lebensverändernste Beauty- bzw. Hygieneprodukt auf das ich wohl jemals umgestiegen bin ist zweifelsohne die Lunette. Es gibt so viele begeisterte Verwenderinnen, die auf den Komfort, die Hygiene und den ökologischen Aspekt schwören. Alle Vorurteile gegenüber diesem Produkt sind absolut ungerechtfertigt. Hier findet ihr meinen langen Test- und Schwärmbericht.

Menstruationskappe „Selene“ von LUNETTE // EUR 31,90*

4. KOKOSÖL

kokosöl

Wenn ich nicht schon verlobt wäre, dann würde ich wohl eine Kokosnuss heiraten. Sie schmeckt unglaublich, sie duftet traumhaft und das aus ihr gewonnene Öl ist genaugenommen das einzige Produkt das man zum Leben braucht. Gut, ein bisschen Wasser wäre vielleicht nicht schlecht. Kokosöl macht sich nicht nur wunderbar in der Küche, sondern ist ein absoluter Beautyallrounder. Ich verwende seit über einem Jahr keinen anderen Augen-Makeup-Entferner mehr (einen Klecks in der Hand schmelzen, auf die geschminkten Augen einmassieren und mit einem befeuchteten Wattepad alles restlos abwischen), ich verwende es als „after shave“ nach der Rasur unter den Achseln und auf den Beinen, als Bodylotion, als Haarölkur und Haarspitzenpflege, gegen rauhe Hände, als Rasiercreme zur Beinrasur und auch zum Ölziehen. Mein Kokosöl kaufe ich ganz unspektakulär im Biosupermarkt direkt aus dem Speiseölregal.

Bio-Kokosöl aus dem Biosupermarkt // ca. EUR 5

5. KOPFBÜRSTENMASSAGE

bürstenmassage

Wer noch nie in den Genuss einer entspannenden Kopfbürstenmassage gekommen ist, der muss dies schleunigst nachholen. Vor ein paar Jahren bei einem Beautyevent in Berlin habe ich von einer Naturfriseurin zum ersten Mal über die Vorzüge einer Kopfbürstenmassage gehört und gleich danach auch zu Hause ausprobiert. Es war absolut herrlich, unglaublich angenehm, stimulierend, belebend und entspannend zugleich. Die Talgproduktion der Kopfhaut wird angeregt und reguliert. Das Haar wird dadurch seidig glänzend. Am besten startet man kopfüber und bürstet die Haare vom Hinterkopf nach vorne. Dabei die Borsten mit wackelnder Bewegung durch die Haare direkt an der Kopfhaut ansetzen und denn den Bürstenstrich vollziehen. Sonst gelingt die Kopfhautstimulation nicht so gut, da man nur oberflächlich bürstet. Dann den Kopf zurückwerfen und in die entgegengesetzte „alltägliche“ Bürstrichtung bürsten. Abschließend einen Klecks pflegendes Haartonic oder eine Haarkur in die Kopfhaut einmassieren und das Kribbeln genießen.

Vegane Haarbürste von KOSTKAMM // EUR 8
Bio-Kopfhautkuren z. B. von MYRTO NATURAL COSMETICS // EUR 16,50

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Do you know these really classic and almost „hippy-esque“ eco beauty products and rituals? These are my fab 5!

*) Diese(s) Produkt(e) wurden mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Testbericht bezieht sich auf meine persönliche Meinung zu den Produkten im Interesse einer wahrheitsgetreuen Berichterstattung für die LeserInnen von Once Upon A Cream.

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