L’Oréal

Dazu zählen folgende Marken: Biotherm | Cacharel | Diesel | essie | Garnier | Giorgio Armani | Helena Rubinstein | innéov | Kérastase | Kiehl’s | Lancôme | La Roche-Posay | L’Oréal Paris | L’Oréal Profesionnel | Le Club Des Createurs De Beaute | Matrix | Maybelline New York | Maison Martin Margiela | Redken | Roger & Gallet | Sanoflore | Shu Uemura | SkinCeuticals | The Body Shop | Urban Decay | Vichy | Viktor & Rolf | Yves Saint Laurent

Hier ist das Statement betreffend der Tierversuchspolitik bei L’Oréal von dem sich allerdings The Body Shop klar distanziert (hier lest ihr mehr):

Liebe Frau _,

Zu Ihrer Frage betreffend Tierversuche: L’Oreal ist führend in der Entwicklung alternativer Methoden zur Testung seiner Produkte. Vielmehr haben wir 30 Jahre lang gearbeitet, um alternative Methoden zu entwickeln – die es ermöglichen werden Tiere in der Testphase völlig zu ersetzen.

1989 hat L’ORÉAL freiwillig alle Tierversuche zur Evaluierung seiner Fertigprodukte eingestellt* – lange bevor die EU 2004 Tierversuche an Fertigprodukten verboten hat.

Seit Jahrzehnten verfolgt L’ORÉAL aktiv das Ziel*, Tierversuche zur Herstellung von Kosmetikprodukten gänzlich abzuschaffen und ist führend in der Erforschung alternativer Methoden zur Testung der Sicherheit von Inhaltsstoffen (zB Tissue Engeneering, in vitro- Tests und Prognose-Methoden). Bahnbrechende Ergebnisse dieser Forschung sind die Entwicklungen der künstlichen Hautmodelle SkinEthic und Episkin.

So gelang es L’ORÉAL 2007, mit seinem in vitro-Hautmodell Episkin einen Durchbruch zu erringen. Episkin wurde von ECVAM, dem Europäischen Center für die Validierung Alternativer Methoden, offiziell als Methode zur Testung des Haut-Irritationspotenzials einer Substanz anerkannt und ermöglichte die Abschaffung bis dahin gesetzlich vorgeschriebener Tierversuche.

Aufgrund seiner langjährigen, umfassenden Forschungsinvestitionen zur Entwicklung verlässlicher Alternativen zu Tierversuchen ist L’ORÉAL in der Lage, dem seit März 2009 bestehenden EU-weiten Tierversuchsverbot für kosmetische Inhaltsstoffe* in vollem Umfang zu entsprechen. In einigen wenigen Fällen zwingt jedoch sowohl EU-Recht als auch nationales Recht alle Kosmetikhersteller, Sicherheitsdaten für vereinzelte Inhaltsstoffe an Gesundheitsbehörden zu liefern, die bis dato wissenschaftlich anerkannt nur in Tierversuchen zu erzielen sind (zB zur Bestimmung der Toxizität bei wiederholter Verabreichung bzw. Reproduktions-Toxizität). Die Erforschung neuer Methoden um künftig ausnahmslos tierfrei absolut sichere Kosmetikprodukte entwickeln zu können, hat für L’ORÉAL in allen Labors in Europa, den USA, China und Japan höchste Priorität.

L’ORÉAL ist Gründungsmitglied der EPAAT (European Partnership of Alternatives to Animal Testing), wird weltweit von Tierschutzorganisationen für sein Engagement zur Abschaffung von Tierversuchen anerkannt und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen.

Ich hoffe Ihre Fragen damit beantwortet zu haben.

Viele Grüße,
L’ORÉAL

Update 07/08/2012: Stellungnahme auf meine Anfrage, ob L’Oréal Produkte auch in China erhältlich sind (warum dies relevant ist könnt ihr hier nachlesen):

„Liebe Frau _,

Ja L’Oréal Produkte sind auch in China erhältlich. Aufgrund der Verbrauchererfordernisse, -ansprüche und -gewohnheiten hat L’Oréal jedoch eine in Europa und China differierende Produktpalette, daher können wir nur den jeweiligen Einzelfall auf Grund einer spezifischen Fragestellung betrachten.

Viele Grüße,“

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L’Oréal fully supports the aim to eliminate animal testing.

The Group’s actions to find and validate alternative methods demonstrate its commitment to sustainable development. L’Oréal has not used laboratory animals for the testing of its finished cosmetic products for 20 years. This includes all products developed for the different brands within the L’Oréal group. L’Oréal fully met the 11 March 2009 deadline set up by the 7th amendment to the EU Cosmetics Directive that prohibits local or single exposure tests on animals. To achieve such results, the group made significant efforts to review its product safety testing methods to ensure that it continues to innovate while respecting its commitment to finding alternative solutions to animal testing. For more complex tests the European regulation deadline is scheduled in 2013. To address this issue of the full replacement of animal testing for the remaining endpoints, such as systemic toxicity, L’Oréal is working closely with members of the cosmetics industry, as well as across diverse industry sectors and with the European Commission in the framework of the European Partnership on Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA).

While the European Commission intends to take stock of progress made in research in 2011, the cosmetics industry is working relentlessly with the European Commission and other industrial sectors facing the animal testing issue. For its part, L’Oréal is developing an original integrated testing strategy to both preserve the safety of consumers and spare animals, but without compromising innovation. This distinctive approach is based on predictive safety and innovation methods, which not only use alternative methods and in vitro tests, but combine its unique resources and expertise: 100 years of cosmetic ingredient knowledge, thousands of toxicological and clinical data, 30 years’ experience in alternative safety research and a huge investment in the development of human skin models in its laboratories.

*) Anmerkung: Die von mir hervorgehobenen Textteile lassen meiner persönlichen Meinung nach nicht auf völlige Tierversuchsfreiheit dieser Marke/dieses Unternehmens schliessen. Es gibt daher auf Once Upon A Cream keine Produktvorstellungen dieser Marke/dieses Unternehmens.

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