Best of, Books, Naturkosmetik, Trends

Hello Africa!

Hach. Wer hat sich gestern auch von Lena Hoscheks traumhafter Präsentation ihrer SS2015 Kollektion auf der Berlin Fashion Week verzaubern und nach Afrika entführen lassen? Madeleine von DariaDaria hat die Kollektion in wunderschönen Bildern eingefangen und auch mein Lieblingskleid dabei geknipst. Einige Models tragen zudem Lippenstift in meiner Lieblingsfarbe des Sommers – Tangerine. Dazu auch bald mehr…

LenaHoschekSS2015-23
(c) Madeleine Alizadeh

Wie man nicht nur bei Lena Hoschek sondern auch anderen Modelabels und Kosmetikmarken beobachten kann, liefern dieser Tage die Länder Afrikas besonders viel an Inspiration und Faszination für Designer und Beautyproduktentwickler. In meinem ersten Beitrag über Naturkosmetik aus Südafrika habe ich euch schon zwei interessante Marken vorgestellt. Mich faszinieren dabei vor allem die wohltuenden Öle und Pflanzenwirkstoffe die der afrikanische Kontinent zu bieten hat und die dort seit bestimmt hunderten von Jahren in der traditioneller Körper- und Schönheitspflege zum Einsatz kommen.

Drei weitere wunderbare „African Beauty“-Produkte die mich momentan mit Pflege und herrlichem Duft verwöhnen und bei dessen Unternehmen auch die Philosophie & Werte stimmen, möchte ich euch heute vorstellen:

TOP 3 | AFRICAN BEAUTY vegan & tierversuchsfrei

african-beauty-vegan-group_2

LUSH African Paradise*

african-beauty-vegan-lush-african-paradise-1 african-beauty-vegan-lush-african-paradise-2

In diesem Body Conditioner stecken die wunderbarsten Inhaltsstoffe und Düfte aus dem fernen Afrika. Das Aroma des Frangipani fesselt die Sinne, während die leichte Textur die Haut verwöhnt. Mandel- und Moringaöl spenden Feuchtigkeit und frischer Mangosaft sorgt für glatte Haut am ganzen Körper. Nach dem Duschen oder Baden sanft in die feuchte Haut einmassieren, abspülen und trocken tupfen.

Mit diesem Produkt hat es LUSH geschafft mein Lieblingsprodukt Rose Jam von seinem Thron zu verdrängen. Der African Paradise Body Conditioner duftet schon so wahnsinnig gut aus dem verschlossenen Container heraus. Beim ersten Öffnen ist mir tatsächlich ein lautes, brummendes „Mmmmmmhhhhh!“ ausgekommen. Der Body Conditioner wird wie ein Haarconditioner angewendet, d.h. nach der Waschung mit Seife, Duschgel, etc. wird ein Klecks auf der feuchten Haut auf- und einmassiert, anschließend mit Wasser abgewaschen. Haut trockentupfen und sich das folgende Eincremen ruhig sparen. Die Haut wird wunderbar gepflegt und der umwerfende Duft sitzt auch gut fest. Das Moringaöl, als einer der Hauptbestandteile des Body Conditioners, wird aus Ghana bezogen und zwar aus einem geförderten lokalen Projekt im Rahmen des SLush Funds. Die Organic Shea Butter und Organic Cocoa Butter  stammen ebenfalls aus biologischem und fairem Handel. (225 g // EUR 34,95)

ESSE Deep Moisturiser*

african-beauty-vegan-esse-1 african-beauty-vegan-esse-2

Esse Deep Moisturiser verleiht Feuchtigkeit und gleicht das Hautbild aus, ohne ölige Rückstände oder trockene Hautstellen zu hinterlassen. Jojobaöl reguliert und unterstützt die natürliche Hautschutzfunktion.

Ich LIEBE diesen auf Roibosextrakt basierenden Moisturizer. Seitdem ich ihn das erste Mal im Rahmen der Vivaness testen durfte, bin ich von Konsistenz, Wirkung und Duft restlos begeistert. Esse Organic Skincare ist ein wunderbares Unternehmen mit vorbildhaften Werten. Ihr könnt euch vielleicht noch an meine Vorstellung der Produkte und des Unternehmens erinnern. (50 ml // ca. EUR 24, z. B. bei Staudigl)

THE ESSENCE OF AFRICA Mo’ringaöl*

african-beauty-vegan-moringa-2 african-beauty-vegan-moringa-1

Schon der ägyptische Adel wusste was gut ist, und ließ sich mit Moringa Öl salben. Die Kosmetikindustrie entdeckt dieses wunderbare Öl jetzt erst wieder. Moringa Öl spendet Feuchtigkeit, kann antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Es enthält einen hohen Anteil Antioxidantien und kann Alterserscheinungen der Haut vermindern. Es eignet sich zur Reinigung der Haut oder als Intensivpflege in der Nacht. Besonders wohltuend ist Moringa Öl bei strapzierter Haut, z. B. durch raues Wetter.

Möchte man mo’ringa essen oder lieber auf die Haut auftragen? Beides ist möglich. The Essence of Africa spezialisiert sich auf die Herstellung von Produkten aus den Blättern des Moringa oleifera Baumes. Moringa ist die nährstoffreichste Pflanze, die in der Natur vorkommt. Sie enthält beispielsweise allein 40 verschiedene Antioxidantien. Es gibt mo’ringa als Pulver, Tee, Speiseöl oder Hautöl. Alle mo’ringa-Produkte stammen aus direktem, fairen Handel (Direct Fair Trade) der nicht als Hilfsleistung durchgeführt wird, sondern partnerschaftlich stattfindet. Das deutsche Unternehmen, africrops! GmbH, das den Vertrieb von The Essence of Africa durchführt, besitzt keine eigenen Plantagen in Tansania und Malawi, um „Land Grabbing“ und Monokulturen von vornherein auszuschließen. Auf Zwischenhändler und teure Lizenzgebühren wird verzichtet, die lokalen Lieferanten bestimmen ihre Preise selbst.

Ich habe mich für einen Test des mo’ringa Hautöls entschieden. Auf die Haut aufgetragen merkt man sofort die feuchtigkeitsspendende Wirkung und das auch ohne rückbleibenden Fettfilm. Das Öl zieht extrem rasch ein. Der Duft des Öls erinnert mich etwas an frisch gekochten Quinoa. Da das Öl auch eine entzündungshemmende Wirkung hat, eignet es sich hervorragend als After-Sun Lotion. (100 ml // EUR 19,90 z.B. online)

african-beauty-vegan-group

BUCHTIPP

Nachdem ich mir kürzlich das neue Kochbuch von Bryant Terry zugelegt habe und es thematisch prima zu diesem Beitrag passt, möchte ich euch dieses feine Werk auch kurz vorstellen.

Afro-Vegan strotzt vor leckeren Rezepten aus der afrikanischen, karibischen und südstaaten-orientierten Küche. Wem wie mir bei Speisen rund um Mais, Okra, Süßkartoffel, Erdnüssen, Kochbananen & Co. das Wasser im Mund zusammenläuft und sich an einzigartige Gewürzkombinationen herantraut, für den ist Afro-Vegan eine absolute Bereicherung. Bis auf mein heißgeliebtes gambisches Domoda, das mir zu Schulzeiten eine Freundin beigebracht hat, habe ich mich nie an die Veganiserung weiterer afrikanischer oder auch karibischer Rezepte herangetraut. Vielleicht war ich auch nur faul. Not anymore.african-beauty-afro-vegan-bryant-terry

translation_logo

This time for Africa! Lovely, lovely beauty products from this fascinating continent.

Diese(s) Produkt(e) wurden mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Testbericht bezieht sich auf meine persönliche Meinung zu den Produkten im Interesse einer wahrheitsgetreuen Berichterstattung für die LeserInnen von Once Upon A Cream.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen