O Pomade, … | ein Gastbeitrag von Mr. OnceUponACream
2 Mar
Mein Herzbube ist wieder da. Wie ihr seht hat er einiges zum Thema Haarstyling (hier geht’s zum ersten Gastbeitrag) zu erzählen. Vorhang auf für den zweiten Auftritt von Mr. OnceUponAcream – eine Ode an seine neueste Liebe: HAARPOMADE
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O POMADE, …
…Where Art Thou? | Der sehenswerte Film, nachdem dieser Eintrag benannt ist, war wohl meine erste Begegnung mit Pomade. Wie man sieht, kann George Clooney ohne nahezu nicht sein:
Für mich hat es jedoch noch Jahre gedauert, bis ich selbst diesem Stylingprodukt verfallen bin. Seid gewarnt, denn wenn man sie einmal ausprobiert kommt man fast nicht davon los. Daher kommt hier mein zweiter Gastbeitrag mit einem Einblick in die Welt der Pomaden. Selbstverständlich cruelty-free & vegan!

George Clooney in „O Brother, Where Art Thou?“
Meine Tipps und Empfehlungen betreffen hauptsächlich sehr feste Pomaden. Aufgrund meiner eigenen wilden Haarbeschaffenheit macht es für mich keinen Sinn mit zu leichteren Produkten zu arbeiten, da meine Naturwellen damit gar nicht zu bändigen wären. Somit kann ich auch nur meine Erfahrungen als „Wellenreiter“, besser gesagt als Wellenbändiger, weitergeben.
Wo kommt sie her? | Zu allgemeiner Bekanntheit kam Pomade wahrscheinlich durch Elvis Presleys perfekt frisierte Tolle, James Deans Sleek Look oder Marlon Brandos glänzenden Scheitel. Jedoch benutzt man Pomade schon seit 300 Jahren aufgrund ihrer Fähigkeit die Haare leicht frisierbar zu machen und zu pflegen. Auch heute finden sich viele Anhänger, insbesondere unter den Rockabillys aber auch in der Hip Hop Szene.
Der feine Unterschied | zu anderen Stylingprodukten (wie Gel oder Wachs) ist, dass die klassischen Pomaden kaum Chemie beinhalten und das Haar sowie die Kopfhaut pflegen. Pomaden haben wie ich finde auch etwas Nonchalantes an sich, das zeigt sich schon in den lässig gestalteten Dosen:

Sweet Georgia Brown Hair Dressing Pomade (114 g // EUR 5,95)
Die Verwendung | Man muss beachten, dass Pomade hauptsächlich aus Vaseline und Ölen besteht und damit nicht so leicht zu benutzen ist wie z.B. Haarwachs. Überhaupt möchte man sich dieses feste und klebrige Zeug gar nicht in die Haare schmieren, wenn man das erste Mal in den Tiegel fährt. Dieser Widerstand legt sich schnell, hat man mal den Dreh bzw. die Locke draußen.
Das Styling |
Die Vorarbeit | Unabhängig davon, für welchen Look man sich entscheidet, ist die Basisarbeit nahezu die gleiche. Am besten lassen sich Pomaden ins trockene Haar einarbeiten – also direkt in die unbehandelte oder geföhnte Haarpracht. Man nimmt – je nach Haarlänge – ca. eine kaffeelöffelgroße Menge und verreibt diese zwischen den Fingern und den Handflächen (Ein kleiner Tipp: reibt so lange bis die Hände richtig warm werden, dann lässt sich die Pomade besser verteilen.) Dann kann man schon rein und das Gemisch im Haupthaar und auf der Kopfhaut verteilen. Nicht zu aggressiv arbeiten, da es sich sonst anfühlt als ob man sich einzelne Haare ausreisst. Pomaden-Newbies aufgepasst: zu Beginn nicht zu viel Produkt verwenden, da ihr erst einmal herausfinden müsst, wie eure eigenen Haare zu bearbeiten sind.
Klassisch mit Scheitel | In der klassischen Variante trägt man mit Pomade einen streng frisierten, glänzenden Scheitel. Hat man sich nun entschieden einen Scheitel zu tragen kann man im nächsten Schritt mit einem Kamm alles in Form bringen. Man merkt gleich, dass dies viel leichter und angenehmer klappt als mit anderen Produkten. Für etwas mehr Glanz – falls man nicht ohnehin eine Glanz-Pomade verwendet (z.B. Sweet Georgia Brown rot) – kann man die Haare ruhig etwas befeuchten. Sollte im Laufe des Tages der Scheitel etwas an Form oder Glanz verlieren, einfach wieder durchkämmen. Einer der größten Vorteile an Pomade ist nämlich, dass die Frisur ständig formbar ist und bleibt, da sie die Haare weder verklebt noch austrocknet.
Lockeres Styling | auch für lockere Stylings eignen sich die unterschiedlichen Produkte hervorragend. Hierbei wird nach Einarbeitung des Produkts (siehe Die Vorarbeit) die gewünschte Form mit den Fingern gestyled. Wenn man mehr auf Wetlook steht, einfach ins leicht feuchte Haar einarbeiten. Auch diese Frisur ist den ganzen Tag auffrischbar oder veränderbar, wenn einem sein Look am Nachmittag nicht mehr gefällt.
Am Besten ist das ganz neue Gefühl sich durch über den Kopf fahren zu können ohne der Befürchtung die Betonfrisur (mit Haargel) zu zerstören. Auch die Kopfhaut dankt!
Echt Dufte | Ein weiteres Highlight der Pomaden sind die unterschiedlichen Düfte, die vor allem in der Damenwelt großen Anklang finden. Hier reicht die Palette von Kokos über Vanille bis zur klassischen Vaseline.
Raus damit | Als großen Nachteil von Pomaden hört man oft, dass sich das Zeug nur schwer bis gar nicht wieder rauswaschen lässt. Dem kann man auch gar nicht widersprechen. Bitte weiterlesen! Wer das erste Mal eine klassische Pomade verwendet, erlebt sein blaues Wunder unter der Dusche. Man wäscht die Haare einmal, dann ein zweites Mal, vielleicht noch ein drittes Mal aber irgendwie bleibt die Pomade im Haar. Jedoch ist dies nicht weiter schlimm. Und zwar aus mehreren Gründen. Zum Ersten hat fast jede Pomade, wie schon erwähnt, einen pflegenden Effekt. Zweitens bleiben die Haare teilweise auch in der Nacht in Form und drittens braucht man morgens nur noch ein wenig frische Pomade und die Frisur sitzt schon wieder. Das hat dann auch den Vorteil einer enormen Zeitersparnis, die wohl jeder vor allem frühmorgens gebrauchen kann.
Wer das trotzdem nicht möchte, kann sich auch eine leicht auswaschbare Pomade wie die „Layrite Superhold“ zulegen. Dieses Marke ist das Eigenprodukt von Hawleywoods, des wohl lässigsten Barbershops aus Southern California:
Produkte | Und damit kommen wir schon zu meinen – natürlich veganen – Produktempfehlungen. Die hier vorgestellten Produkte sind – wie bereits oben erwähnt – alle für sehr festen Halt mit wenig Glanz:
(32 g // EUR 3,95)
den Klassiker gibt es auch in einer Obama-Edition
Angenehmer Duft, Frisur sitzt damit perfekt ist jedoch sehr schwer auszuwaschen
Nu Nile
(85 g // EUR 4,95)
ebenso ein Klassiker in einer lässigen Dose
Etwas gewöhnungsbedürftiger Duft, perfekter Halt, schwer auswaschbar
Black & White Genuine Pluko Hair Dressing Pomade
(50 g // EUR 3,95)
aus den 20er Jahren mit angenehmen Kokosduft
perfekt sommerlicher Duft, guter Halt, mittelmäßig auswaschbar
Sporting Waves Maximum Hold Pomade
(99 g // EUR 4,95)
die cool, herbe Sportlerpomade
lässiger Duft, sehr guter Halt, schwer auswaschbar
(113,39 g //EUR 12,95)
die stylische Rockabilly Pomade
angenehmer, erfrischender Duft, perfekter Halt jedoch trotzdem vollkommen auswaschbar
Shopping | Alle Produkte sind über den PomadeShop erhältlich. Dieser Webshop sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen. Selten einen Onlineshop mit perfekterem Kundenservice, höherem Informationsgehalt und einer riesigeren Auswahl an Pomaden erlebt. Dort gibt es übrigens auch einen eignen Pomade-Finder, mit dem man nach veganen Pomaden filtern kann.
Ich hoffe ich konnte euch die Welt der Pomaden etwas näherbringen und kann euch nur empfehlen es einmal auszuprobieren. Aber Achtung: man kann danach fast kein anderes Produkt mehr für seine Haarpracht verwenden.
Go, make your hair look slick!
Fotos: moniqueblog.com, yourprops.com, Labels
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My boy has a serious addiction to vintage hair pomades. Here’s a personal love note written by Mr. Once Upon A Cream.














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